Antifa Info Abend – Fußball, mehr als nur Sport ?! – Geschichte und politische Dimension des Rasenballsportes in Deutschland

Antifa Info Abend am Di 19.01.2009 um 19.00 Uhr im Nexus (Frankfurterstr. 253, Braunschweig)

Fußball, mehr als nur Sport ?! – Geschichte und politische Dimension des Rasenballsportes in Deutschland

Der Spruch „Fußball ist unser Leben“ zeigt eindrücklich die Bedeutung des Sportes in der heutigen Gesellschaft auf. Nicht nur das Wochenende vieler Menschen wird durch Fußball geprägt, auch im Alltag ist Fußball u.a. durch die Werbung, Nachrichten oder den Sportteil der Tageszeitung mehr als nur präsent, sondern allgegenwärtig.
In der Veranstaltung soll es darum gehen, welche Geschichte der Fußball in Deutschland in den letzten 150 Jahren gespielt hat. Zum Einen wird es einen historischen Rückgriff in die Zeit vom Kaiserreich bis Nationalsozialismus mit dem Focus auf die Geschichte des DFB’s geben. Zum Anderen soll die kritische Auseinandersetzung mit den Initiativen von Fans und Ultras gegen kulturindustrielle Unterordnung des Fußball unter die Totalität der kapitalistischen Verwertungslogik in der Gegenwart Bestandteil der Veranstaltung sein.
Auch im Fußball spiegeln sich allgemeine Konflikte und Strukturen der Gesellschaft wieder. So ist Fußball immer noch kein unpolitischer Raum – dies zeigt sich bei näherer Betrachtung auf Anhieb, sei es in Form von Nazi -Transparenten oder Aufklebern im Stadion, der Bedeutung der Fußball- Weltmeisterschaften für den Nationalismus der Deutschen oder aber im Kampf von Ultras und Faninitiativen um Mitbestimmung im Stadion.
Nach dem Vortrag wird Zeit für eine angeregte Diskussion und Austausch sein.

Neue Nazis – Alte Ziele – Veranstaltungsreihe in Wolfenbüttel

Die A.G.B. empfiehlt die zweite Veranstaltung der Veranstaltungsreihe:

Neue Nazis – Alte Ziele: Neonazistische Aktivitäten in Wolfenbüttel

Dienstag, 27.10.2009, 19 Uhr
„Autonome Nationalisten“ – Neonazis machen auf trendy

Wir wollen gucken was es mit dieser relativ jungen Strömung innerhalb der extremen Rechten auf sich hat. Was sind AN? Wie treten sie auf? Und sind sie auch in Bezug auf ihre Inhalte eine neue Form der Neonazis? Jene undviele weiteren Fragen wollen wir zusammen mit dem Referenten des Antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrums Berlin (apabiz e.V.) bei dieser Veranstaltung klären.

Die Veranstaltungen finden in der KUBA-Halle, Lindener Str. 15, Wolfenbüttel statt.

Eine Aktion von:
Bündnis gegen Rechtsextremismus Wolfenbüttel, DGB Jugend und DGB Region SüdOstNiedersachsen, Jugend-Antifa Wolfenbüttel [JAW], MC Kuhle Wampe

HINWEIS: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Mitglieder und Sympthisanten rechtsextremer Parteien oder Gruppierungen, Personen, die der rechtensextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische und antisemitische Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von der Veranstaltung auszuschließen.

4.Juli Wolfsburg: Geschichtsrevisionismus bekämpfen – Nazis stoppen!

Am Samstag, dem 4.Juli, wollen sich VertreterInnen von NPD, Freien Kameradschaften und deren SympathisantenInnen in Wolfsburg treffen, um dort den sogenannten Verein „KdF-Museum e.V.“ zu gründen. Dieses Ereignis soll als Auftakt dienen, um ein Neonazi-Museum in der Stadt zu etablieren, in der die Geschichte der Stadt aus NS-verherrlichender und geschichtsrevisionistischer Sicht gedeutet und erklärt werden soll. Wen wundert es da noch, dass der Mieter der Räumlichkeiten niemand geringeres als der bekennende Holocaustleugner und NPD-Bundesvorstandsmitglied Jürgen Rieger ist, welcher schon seit Jahren durch Immobilienkäufe für die extrem rechte Szene in Erscheinung tritt. Unterstützung erfährt die Veranstaltung zudem durch die örtliche NPD, als auch durch die extrem rechte Kameradschaft „Bürgerinitiative für Zivilcourage Wolfsburg“, welche schon seit Jahren in Wolfsburg existiert und in letzter Zeit durch zunehmende Aktivität auffällt, so veranstalteten sie zB. Anfang des Monats eine „Rechtsrock-Party“ mit über 60 BesucherInnen in dem kleinen Lokal „Milu“ im Stadtteil Vorsfelde.
Aufgrund des offensiven Auftretens dieser völkischen Freaks ist es notwendig dem ganzen einen lauten antifaschistischen Protest entgegenzuhalten und auf die Straße zu tragen. Daher rufen wir dazu auf, beteiligt euch an den Gegenveranstaltungen&Aktionen und lasst den Tag für die Nazis zu einem Desaster werden!!

Freitag, 19:00 Infoveranstaltung, holt euch die letzten Infos für Samstag (Anreise, etc.), Jugendtreff Solidarité (Wilhelmstraße 6, Braunschweig)

Samstag, 10:00 Kundgebung auf dem Parkplatz vor dem alten Möbelhaus in der Heinrich-Nordhoff-Straße (gegenüber des geplanten „Museums“)



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