Arbeit nervt!

Auch dieses Jahr wird, welch Überaschung, der 1. Mai bundesweit als Tag der Arbeit gefeiert. So weit, so schlecht.
Da wir in den vergangenen Jahren bereits mehrfach Kritik an dem „internationalen Arbeiter_innen K(r)ampftag“ geschrieben haben und wir, ganz im Sinne einer praktischen Subversion der herrschenden Verhältnisse, auch eher faul sind, haben wir dieses Jahr für euch eine „Special Edition“ unserer unzähligen Kritiken erstellt.

Viel Spaß damit, auf das die Arbeit endlich zu Neige geht.

Gemeinsame Anreise zur Flüchtlingsdemo in Wolfsburg!

Am 27.4 findet in Wolfsburg eine von Flüchtlingen initiierte Demonstration unter dem Titel „Enough is enough“ statt. Dabei soll auf die menschenunwürdigen Umstände aufmerksam gemacht werden, unter denen die Geflohenen leiden müssen.

Konkret geht es um:
- Bewegungsfreiheit! Abschaffung der Residenzpflicht!
- Abschaffung des Gutschein-Systems!
- Schließung des Lagers Fallersleben!
- Abschaffung des Arbeitsverbots!
- Abschiebestopp!

Wer Bock auf eine sichere Anreise hat und nicht alleine kommen will, kann sich mit uns am 27.4. pünktlich um 10:00 am Bahnhofsvorplatz in Braunschweig treffen. Wir fahren dann gemeinsam mit der Bahn nach Wolfsburg.

Warum sich gesellschaftliche Verhältnisse nicht dekonstrutieren lassen – Warum Feminismus uns Marx zusammengehören. Mo. 18.3.

Seit Beginn der 1990er Jahre existiert die Vorstellung, dass der Veruneindeutigung und Pluralisierung geschlechtlicher Identitäten ein subversives Potential innewohnt. Lassen sich jedoch Geschlechterverhältnisse wie auch Kapitalismus einfach dekonstruieren? Produktionsverhältnisse und die dazugehörige Hervorbringung der Individuen lassen sich als normative Festschreibungen, wie es z. B. die queer theory versucht, nicht begreifen. Deshalb ist der Frage nachzugehen, welche Auswirkungen dies auf feministische Politik hat – und ob dies nicht genau zurück zu der Frage führen sollte, ob die Kritik der politischen Ökonomie nicht wieder Gegenstand feministischer Theorie und Praxis sein muss.

Mo. 18.3. – 20 Uhr – TU Altgebäude Raum SN 19.3, Schleinitzstr. 19

Die Referentin:
Tove Soiland ist und war Lehrbeauftragte an verschiedenen Universitäten, zuletzt in Zürich und unterrichtet feministische und politische Theorie bei einer Gewerkschaft und anderen Bildungsinstitutionen in Zürich. Sie ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift Widerspruch.



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